Corona-Soforthilfen für Selbstständige, Freiberufler und Künster: Alle Bundesländer im großen Überblick!

Corona-Soforthilfe vom Bund für Solo-Freierwerbende und Einzelunternehmer

Die Ausbreitung des Covid-19 Virus auf der ganzen Welt hat schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft in Deutschland. Vor allem von Existenzängsten betroffen sind:

  • Solo-Freischaffende
  • Künstler
  • Freiberufler
  • Kleinunternehmen
  • Mittelständige

Damit das Überleben möglichst vieler Konzerne und Selbstständiger gesichert werden kann, haben die einzelnen Bundesländer verschiedene Hilfsprogramme ins Leben gerufen. Hier auf der Seite erhalten Sie dabei einen umfangreichen Überblick über alle Projekte, für die Corona-Soforthilfe, und wie diese in den verschiedenen Bundesländern beantragt werden kann. Somit erhalten Sie schnell die mögliche Zuwendung, die in vielen Fällen nicht einmal zurückgezahlt werden müssen.

Freiberufler die Covid-19 Finanzzuschuss

Corona Soforthilfe der deutschen Bundesländer

Hier in der Liste kann man sich direkt sein Bundesland heraussuchen, um nur die für sich relevanten Daten zu erhalten. Diese Liste wird laufend aktualisiert, um sie immer auf den aktuellsten Stand zu halten. Die letzte Aktualisierung fand am…. Um …. Uhr statt.

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Baden-Württemberg

Diese Soforthilfen gibt es:

  • 3 Monate lang 9.000 EUR für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Angestellten
  • 3 Monate lang 15.000 EUR für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten
  • 3 Monate lang 30.000 EUR für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Angestellten
  • Dieser Finanzzuschuss muss nicht zurückgezahlt werden

Wo und wie können Freiberufler die Covid-19 Finanzzuschuss anfordern?

Beantragt werden kann diese wirtschaftliche Unterstützung mithilfe von einem Förderantrag, den man unter https://assets.baden-wuerttemberg.de/pdf/Antrag_Soforthilfe-Corona_BW.pdf herunterladen kann. Anschließend muss dieser unter https://bw-soforthilfe.de/ eingereicht werden.

Zu den Voraussetzungen gehört, dass dieser Antragsgesuch nur von Sozialunternehmen, Solo-Selbstständigen, Angehörigen der Freiberufe oder Künstler mit max. 50 Mitarbeitern eingereicht werden kann. Diese müssen ihren Hauptsitz natürlich in Baden-Württemberg haben. Weiterhin dürfen Freischaffende und Kleinstunternehmen mit weniger als 5 Angestellten, nur dann den Antrag stellen, wenn diese mindestens ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten.

Letztlich ist zu beachten, dass Liquiditätsengpässe und Einbrüche nur dann förderfähig sind, wenn diese nach dem 11. März 2020 entstanden sind. Einbußen, welche vorher entstanden sind, auch aufgrund von COVID-19, können entsprechend nicht geltend gemacht werden.

Bayern

Der geldliche Beistand ist für Kleinunternehmen vorgesehen:

  • 5.000 EUR für Geschäfte mit bis zu 5 Erwerbstätigen
  • 7.500 EUR für Konzerne mit bis zu 10 Angestellten
  • 15.000 EUR für Geschäfte mit bis zu 50 Mitarbeitern
  • 30.000 EUR für Konzerne mit bis zu 250 Erwerbstätigen
  • Der Finanzzuschuss muss von den Konzernen nicht zurückgezahlt werden

Wo und wie können Freierwerbende den Zuschuss beantragen?

Rheinland-Pfalz Anspruch auf die Corona-Soforthilfe

Für das Anfordern muss man einen Förderantrag ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben, um ihn dann per digitaler Nachricht oder Post, an die zuständige Behörde unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ zu schicken. Die Anträge werden in der Regel schnell bearbeitet und die Gutschrift findet direkt auf das angegebene Konto statt.

Um den Zuschuss zu erhalten, muss man ein gewerbliches Unternehmen mit bis zu 250 Angestellten betreiben, zudem muss sich die Arbeitsstätte natürlich in Bayern befinden. Weiterhin muss ein akuter Liquiditätsengpass nachgewiesen werden können, der einen daran hindert laufende Verpflichtungen zu begleichen.

Abschließend gilt noch, dass zuerst sein Privatvermögen eingesetzt werden muss, bevor der Finanzzuschuss ausgezahlt wird.

Berlin

Soforthilfen für klein und mittelständige Unternehmen:

  • Auszahlung von zinslosen Überbrückungskrediten bis zu einer Höhe von 500.000 €
  • In Ausnahmefällen können die Kredite auch bis zu 2,5 Millionen € betragen, wobei dann ein Zinssatz von 4,0 Prozent anfällt.
  • Die Laufzeit der Darlehen liegt bei 2 Jahren
  • Voraussichtlich muss der Finanzzuschuss von Berlin nicht zurückgezahlt werden

Wie können Konzerne und Freischaffende die Förderung anfordern:

Die Unterstützung wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg auf das Konto des gewerblichen Unternehmens ausgezahlt. Hierfür muss nur ein Förderantrag unter https://www.ilb.de/media/dokumente/dokumente-fuer-programme/dokumente-mit-programmzuordnung/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/antrag-soforthilfe-corona-brandenburg.pdf ausgefüllt und an die Bank geschickt werden.

Antragsberechtigte sind dabei nur gewerblich genutzt Konzerne und Angehörige der freien Berufe (max. 100 Angestellte), welche ihren Firmensitz oder ihren Arbeitsplatz in Brandenburg haben.

Hansestadt Bremen

Wie fällt das Förderprogramm in Bremen aus:

  • Je nachdem welche Höhe der Liquiditätsengpässe nachgewiesen werden kann, erhalten die Berechtigten bis zu 5.000 €
  • Sollte ein begründeter Einzelfall vorliegen, kann der geldliche Beistand bis auf max. 20.000 € aufgestockt werden
  • Der Finanzzuschuss muss in Bremen nicht zurückgezahlt werden
  • Sollte es durch andere Entschädigungen und Versicherungsleistungen zu einer Überkompensation kommen, sind die vom Bund erhaltenen Zuschüsse hingegen zurückzuzahlen.

Voraussetzungen und Auszahlung der Zuwendungen:

Berechtigt, um den finanziellen Beistand zu erhalten, sind ausschließlich Kleinunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeiter, die pro Jahr weniger als 2 Millionen Euro Umsatz machen. Hinzu kommen noch Solo-Freischaffende und Selbstständigerwerbende, die in Bremen oder Bremerhaven leben.

Wie in den meisten anderen Bundesländern auch, muss wieder ein Förderungsantrag unter: https://www.bremen-innovativ.de/wp-content/uploads/2020/03/Antrag-BAB-Corona-Soforthilfe-Programm_v1.pdf ausgefüllt werden. Anschließend ist es nötig, diesen per Mail oder auch Post, an die im Formular benannte Adresse zu schicken.

Hansestadt Hamburg

Informationen zum Corona-Soforthilfe-Service in Hamburg:

  • 2.500 EUR für alle Solo-Selbstständigen
  • 5.000 EUR für Geschäfte mit weniger als 10 Beschäftigte
  • 10.000 EUR für Konzerne mit 10 bis 50 Mitarbeiter
  • 25.000 EUR für Geschäfte mit 51 bis 250 Beschäftigte
  • Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden

Kontakt aufnehmen, um den Finanzzuschuss zu erhalten:

Minimale und mittlere Unternehmen, sowie Selbstständigerwerbende können die Unterstützung in Anspruch nehmen, wenn sich diese in einem coronabedingten finanziellen Engpass befinden.

Das Antrags- und Bewilligungsverfahren für Hamburg startet erst ab dem 30. März 2020. Betroffene können den Vordruck dann unter: https://www.ifbhh.de/magazin/news/hcs-ldt anfordern, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen sollten. Die Geldauszahlung wird nach der Bewilligung umgehend nach der Annahme des Vertrags durchgeführt.

Corona Soforthilfe der deutschen Bundesländer

Hessen

Welche Hilfe bekommen Kleinunternehmen und Solo-Freischaffende:

  • 10.000 EUR für Solo-Freischaffende und Geschäfte mit bis zu 5 Angestellten
  • 20.000 EUR für Konzerne mit 6 bis 10 Arbeitnehmern
  • 30.000 EUR für Geschäfte mit 11 bis 50 Arbeitnehmer
  • Die geldliche Unterstützung muss nicht zurückgezahlt werden

Beantragung der Corona-Soforthilfen für Freischaffende und Kleinstunternehmen:

Seit dem 30.03.2020 kann in Hessen die Online-Registrierung im Regierungspräsidium Kassel unter: http://www.rpkshe.de/coronahilfe/ gestellt werden. Welche Unterlagen dabei für das einreichten benötigt werden, kann man sich unter https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe ansehen.

Mecklenburg-Vorpommern

Art der Förderprogramme für Selbstständige und gewerbliche Unternehmen:

  • 9.000 EUR für Geschäfte mit bis zu 5 Beschäftigten
  • 15.000 EUR für Gewerbebetriebe mit bis zu 10 Angestellten
  • 25.000 EUR für Konzerne mit bis zu 24 Beschäftigten
  • 40.000 EUR für Geschäfte mit bis zu 49 Mitarbeitern
  • Ob das Kapital zurückgezahlt werden muss, ist aktuell nicht klar

Wie kann man die Zuwendung anfordern:

Unter https://www.lfi-mv.de/export/sites/lfi/foerderungen/corona-soforthilfe/download-coronahilfe/Antrag-Coronahilfe-Maerz-2020.pdf gibt es ein Formblatt, welches ausgefüllt und an die zuständige Behörde geschickt werden muss. Der Vordruck kann hierbei per digitaler Nachricht an soforthilfe@lfi-mv.de übermittelt werden, jedoch muss der Antrag auf jeden Fall auch auf dem Postweg eingereicht werden.

Angehörige der freien Jobs, Kulturschaffende und gewerbliche Unternehmen, welche ihren Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern haben, können den Soforthilfeantrag stellen. Zwingen hierfür ist es nötig, dass der akute Liquiditätsengpass durch die Coronapandemie entstanden ist.

Niedersachsen

Höhe der Unterstützung für Selbstständige, Künstler und Unternehmen:

  • 3.000 EUR für Selbstständigerwerbende und Unternehmen mit bis zu 5 Angestellten
  • 5.000 EUR für Geschäfte mit bis zu 10 Angestellten
  • 10.000 EUR mit Betrieben mit bis zu 30 Arbeiternehmern
  • 20.000 EUR für Konzerne mit bis zu 49 Angestellten

Auszahlung der Förderungssumme in Niedersachsen:

Die Zielgruppe dieser finanziellen Unterstützung sind Konzerne und Freiberufler (Künstler, Solo-Freischaffende sowie Kulturschaffende). Hinzu kommen auch noch Start-ups, welche jünger als 5 Jahre sind. Diese Personen und Konzerne können seit dem 25.03.2020 bei der NBank einen Vordruck auf Finanzzuschuss erstellen. Gestellt werden kann der Antragsgesuch unter https://www.soforthilfe.nbank.de/.

Wichtig zu beachten ist, dass dieser Finanzzuschuss auch noch zusätzlich zu dem Landeszuschuss beantragt werden darf. Dies gilt aber nur dann, wenn ein entsprechender Bedarf begründet werden kann. Weiterhin ist es zu beachten, dass die Landes- und Bundesmittel nicht zur Überforderung führen.

Corona-Soforthilfen für Selbstständige

Nordrhein-Westfalen

Finanzzuschuss für Künstler und Kleinunternehmen:

  • Künstler erhalten eine sogenannte existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von 2.000 €
  • Konzerne mit  bis zu 5 Arbeiternehmern bekommen hingegen 9.000 € als Bundesleistung
  • Firmen mit bis zu 10 Angestellten erhalten 15.000 € als Bundesleistung
  • Geschäfte mit mehr als 50 Mitarbeitern erhalten 25.000 € als Landesleistung
  • In keinem Fall muss die wirtschaftliche Unterstützung dabei zurückgezahlt werden

Voraussetzungen für die Auszahlung der Direkthilfe:

Die Beantragung der Künstler-Corona-Soforthilfe muss über die jeweilige Bezirksregierung erfolgen. Hier kann man dann auch das Antragsformular herunterladen. In Anspruch genommen werden kann der wirtschaftliche Beistand nur von selbstständigen Künstlern, die aufgrund von Covid-19 Auftragseinbrüche und geldliche Engpässe verzeichnen.

Die Gesellschaften können den Finanzzuschuss hingegen unter https://soforthilfe-corona.nrw.de/ anfordern. Wichtig in diesem Fall ist, dass man akute finanzielle Engpässe aufgrund der Coronapandemi nachweisen kann und dass der Konzern seinen Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen hat.

der Liquiditätsengpässe nachgewiesen

Rheinland-Pfalz

 Wie fällt die Direkthilfe in diesem Bundesland aus:

  •  Kombination aus Bundeszuschuss und Sofortdarlehen
  • 9.000 € Bundeszuschuss + 10.000 bis 19.000 € Sofortdarlehen für Geschäfte mit max. 5 Angestellten
  • 15.000 € Bundeszuschuss + 10.000 bis 25.000 € Sofortkredit für Betrieb mit max. 10 Beschäftigten
  • 30.000 € Sofortdarlehn + bis zu 30 Prozent der Darlehenssumme als Landeszuschuss für Geschäfte mit max. 30 Angestellten
  • Kredite sind zins- und tilgungsfrei und haben eine Laufzeit von 6 Jahren
  • Der Bundeszuschuss muss nicht zurückgezahlt werden
  • Das Sofortdarlehn muss zurückgezahlt werden

 Wer hat in Rheinland-Pfalz Anspruch auf die Corona-Soforthilfe:

 Anspruch haben alle Solo-Selbstständigen, Angehörigen der freien Jobs und Kleinunternehmen, die in ihrer Existenz Karriere durch die Coronakrise bedroht sind. Hinzu kommen auch noch landwirtschaftliche Geschäfte mit bis zu 10 Angestellten auf Vollzeitbasis. Weiterhin müssen die Betroffenen ihren Arbeitsplatz oder ihren Firmenhauptsitz in Rheinland-Pfalz haben und dies auch nachweisen können.

 Ebenso ist noch bei den Voraussetzungen zu beachten, dass die Betroffenen bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sein müssen und ihre Arbeit vor dem 31. Dezember 2019 aufgenommen haben.

 Um den finanziellen Beistand zu erhalten, kann ein Vordruck unter http://isb.westus.cloudapp.azure.com/ heruntergeladen und ausgefüllt werden. Nach dem Unterschreiben ist es dann möglich, den Vertrag als PDF-Datei per Mail an die csh@isb-rlp.de zu schicken, um diesen einzureichen.

 Saarland

 Die Förderung für Kleinunternehmer, Kulturschaffende und Künstler:

  •  Finanzzuschuss von 3.000 bis zu 10.000 Euro je nach individuellen Fall
  • Der Zuschuss muss wahrscheinlich nicht zurückgezahlt werden

 Wer kann den Anspruch vom Finanzzuschuss geltend machen:

 Der geldliche Beistand gilt zuerst einmal für Menschen mit einer freiberuflichen Tätigkeit und Künstler beziehungsweise Kulturschaffende. Weiterhin können kleine und mittlere Konzerne mit maximal 10 sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern die Förderung erhalten. Hierbei darf maximal ein Umsatz von 700.000 Euro oder eine Bilanzsumme von 350.000 Euro pro Jahr erwirtschaftet worden sein.

 Über die Webseite https://www.saarland.de/dokumente/res_wirtschaft/Antrag_Soforthilfe.pdf ist es dabei möglich den jeweils nötigen Antragsstellung herunterzuladen, um diesen dann auszudrucken, auszufüllen und zu unterschreiben. Anschließend muss dieser dann per Post oder auch digitaler Nachricht an die zuständigen Behörden geschickt werden.

Beantragung des finanziellen Beistands

 Freistaat Sachsen

 Wie fällt die Förderung für Kleinunternehmen, Selbstständigerwerbende aus:

  •  Solo-Freischaffende bekommen einen Beistand bis 9.000 EUR
  • Geschäfte mit bis zu 5 Beschäftigten bekommen 9.000 EUR 
  • Gewerbebetriebe mit bis zu 10 angestellten bekommen 15.000 EUR 
  • Der Beistand muss nicht zurückgezahlt werden

 Voraussetzung und Beantragung des finanziellen Beistands während der Pandemie:

 Die geldliche Hilfe kann von allen Solo-Selbstständigen, Angehörigen der Freiberufe und kleinen Konzerne in Anspruch genommen werden, die max. 10 Arbeiternehmern in Vollzeitäquivalent angestellt haben. Natürlich muss sich der Sitz der Firma beziehungsweise die Arbeitsstätte in Sachsen befinden. Außerdem muss nachgewiesen werden können, dass man durch die Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, sodass seine Existenz bedroht ist. Letztlich muss man noch bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sein.

 Gestellt werden kann der Vordruck für die Unterstützung über die Seite: https://portal.sab.sachsen.de/anonyme-aufgabe/antragstellung/uebersicht?foerdergegenstand=05112-16247 bei der sächsischen Aufbaubank. Wichtig ist das Formblatt korrekt auszufüllen und unterschrieben dann per Post oder Mail an die Bank zu schicken.

 Sachsen-Anhalt

 Unterstützung für Geschäfte und mittelständige Unternehmen:

  •  Geschäfte mit bis zu 5 Mitarbeitern bekommen 9.000 EUR
  • Betriebe mit bis zu 10 Angestellten bekommen 15.000 EUR 
  • Firmen mit bis zu 25 Angestellten bekommen 20.000 EUR 
  • Unternehmen mit bis zu 50 Arbeitnehmer bekommen 25.000 EUR 
  • Künstler im Bereich Musik, darstellende oder bildende Künste erhalten 400 Euro pro Monat (für 60 Tage)
  • Schriftsteller/Schriftstellerinnen die künstlerisch oder schriftstellerisch tätig sind, erhalten 400 Euro pro Monat (für 60Tage)
  • Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden

 Beantragung der Förderung durch Selbstständigerwerbende und Geschäfte 

 Alleine Geschäfte mit max. 50 Mitarbeitern, sowie Solo-Freischaffende und Angehörige der Freiberufe, können den finanziellen Beistand beantragen, wenn sie es nicht aus eigener Kraft schaffen, die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Krise zu bewältigen. Hierbei muss sich der Sitz des Unternehmens natürlich in Sachsen-Anhalt befinden und die Betroffenen müssen bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sein.

 Heruntergeladen und ausgedruckt werden kann der nötige Förderantrag unter https://www.ib-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wirtschaft/Corona-Soforthilfe_Antrag_AN-0-123.pdf. Dieser muss dann noch unterschrieben werden, um ihn vorzugsweise per digitaler Nachricht an soforthilfe-corona@ib-Isa.de zu schicken.

 Schleswig-Holstein

 Die direkt Zuschüsse für Gewerbetreibende, Freischaffende und Kleinstunternehmer:

  •  2.500 EUR für Solo-Freischaffende
  • 5.000 EUR für Unternehmen mit bis zu 5 Mitarbeitern
  • 10.000 EUR für Geschäfte mit bis zu 10 Angestellten
  • Die Rückzahlung der Direkthilfe ist für die Betroffen nicht nötig

 Antragsberichte und Voraussetzungen für die Soforthilfe:

 Die Auszahlung kann nur von Kleinstunternehmen mit max. 10 Mitarbeitern, Selbstständigen und kleinen Gewerbetreibern in einer existenzbedrohlichen wirtschaftlichen Situation beantragt werden. Schleswig-Holstein, stellt hierfür einen Finanzzuschuss von insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Von diesem Betrag kommen 100 Millionen Euro als direkte Zuwendung zum Einsatz.

 Abgerufen werden kann der Vordruck für die geldliche Unterstützung über das Formular unter https://www.ib-sh.de/aktuelles/news/aktuelle-meldung/antrag-auf-gewaehrung-einer-soforthilfe/. Nach dem Ausfüllen kann dieses dann gleich bei den zuständigen Behörden eingereicht werden.

 Freistaat Thüringen

Corona-Soforthilfe für gewerbliche UnterneKonzerne hmen und Einzelunternehmen:

  • 5.000 EUR für Gesellschaften mit bis zu 5 Mitarbeitern
  • 10.000 EUR für Geschäfte mit max. 10 Angestellten
  • 20.000 EUR für Gewerbebetriebe mit max. 25 Angestellten
  • 30.000 EUR für Geschäfte mit max. 50 Angestellten
  • Wirtschaftliche Unterstützung muss nicht zurückgezahlt werden

Auszahlung des Finanzzuschusses in Thüringen:

 Berechtigt für den finanziellen Beistand sind gewerbliche Unternehmen sowie Einzelunternehmen, die im Haupterwerb tätig sind. Hinzu kommen Unternehmen im Gesundheitswesen, wenn diese über keinerlei Gewerbeanmeldung verfügen. Außerdem gehören auch Angehörige von wirtschaftsnahen Berufen und Kreativwirtschaften dazu.

 Der Vordruck kann unter https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020#download eingesehen und hier auch ausgedruckt werden. Eingereicht werden muss das komplett ausgefüllte Formblatt bei der Thüringer Aufbaubank.

Unterstützung beim Ausfüllen der Anträge

Unterstützung beim Ausfüllen der Anträge

In der Regel ist es so, dass das Ausfüllen des jeweiligen Betrags selbst erklärend ist. Entsprechend sollte man hierbei keine großen Probleme haben. Dennoch kann es immer einmal zu Fragen kommen, welche man erst geklärt haben, möchte bevor man den Antrag wegschickt. Diesbezüglich bieten die meisten Bundesländer einen umfangreichen Support an, an den man sich mit seinem Anliegen wenden kann. Hier erhält man dann sehr schnell eine hochwertige Antwort, die sein jeweiliges Anliegen klären sollte.

Weiterhin gibt es auf einigen der benannten Seiten auch Erklär-Videos, wie der Vordruck auszufüllen ist. Diese Clips sind sehr vorteilhaft zu bewerten, da hier genau Schritt für Schritt gezeigt wird, was wo ausgefüllt werden muss. Wichtig diesbezüglich ist natürlich, sich ausreichend viel Zeit zu lassen, um keine Fehler beim Ausfüllen zu machen.

Geschwindigkeit der Auszahlung

In den einzelnen Bundesländern wurden Gesetze und Reglungen erlassen, um die Unterstützung möglichst schnell an die Betroffenen auszuzahlen. Dementsprechend ist damit zu rechnen, dass die Auszahlung des gewünschten bzw. des nötigen Geldes nur wenige Werktage in Anspruch nimmt. Für viele Geschäfte ist dies auch ein wichtiger Aspekt, sodass sie weiterhin ihre Angestellten bezahlen, bzw. laufende Kosten begleichen können.

Wichtig bei der Auszahlung zu beachten ist, dass diese nur auf ein entsprechendes Firmenkonto durchgeführt werden kann. Die Auszahlung auf ein privates Konto ist nur bei Selbstständigen oder Angehörigen der freien Jobs möglich. Sobald das Kapital dann auf das Konto eingegangen ist, kann dies für den Erhalt der jeweiligen Firma, bzw. als Ausgleich von finanziellen Einbußen genutzt werden.

Was tun, wenn das Formular gerade nicht abrufbar ist?

Auf einigen der benannten Seiten in unterschiedlichen Bundesländern, kann es dazu kommen, dass der Antrag aktuell nicht aufgerufen werden kann. Der Grund hierfür ist einfach, dass zu viele Menschen diesen Service in Anspruch nehmen wollen, sodass die jeweilige Webseite überlastet ist. In einem solchen Fall bleibt einem nichts anderes übrig, als das Ausfüllen des Formulars zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu testen. Sinnvoll hierbei ist es, jede Stunde einmal die Präsenz zu besuchen, um dementsprechend einfach zu checken, ob das Formblatt verfügbar ist oder nicht.

Besonders wichtig für alle Betroffenen zu wissen ist, dass eine Verzögerung des Ausfüllens beim Formulars, keinerlei Auswirkungen auf die Auszahlung des finanziellen Beistands hat. Selbst wenn man entsprechend heute nicht dem Antragsgesuch stellen kann, sondern erst in ein paar Tagen, wirkt sich dies nicht negativ auf einen aus. In vielen Fällen bekommt man eine Wartenummer zugewiesen, welche angibt, auf welchen aktuellen Platz man sich befindet. Diesbezüglich kann es schon einmal vorkommen, dass man sich z. B. auf dem Warteplatz 200.000 befindet.

Damit die Menschen möglichst nicht so lange warten müssen, um das Formblatt auszufüllen, gibt es bei vielen Bundesländern eine zeitliche Begrenzung von 35 bis 40 Minuten, um den Vordruck abzuschließen. Diese Zeit reicht auf jeden Fall aus, um den ganzen Antragsgesuch durchzulesen und diesen auch korrekt zu bearbeiten.

Weitere Zuschüsse der einzelnen Bundesländer

Aktuell werden in den meisten Ländern nur die Corona-Soforthilfen des Bundes angeboten. Aber auch die Bundesländer selbst, wollen eine Unterstützung für die betroffenen Selbstständigen, Unternehmen oder auch Selbstständigerwerbende anbieten. Hierbei handelt es sich oft um überlappende finanzielle Hilfen, welche als Ergänzung oder auch Zusatz zu den Maßnahmen des Bundes gesehen werden können.

Je nach Bundesland, ist es dann möglich, entweder nur die Zuschüsse des Bundes zu erhalten oder auch den Finanzzuschuss des jeweiligen Landes in Anspruch zu nehmen. Hierbei ist immer darauf zu achten, dass keine Überförderung entsteht, was dann der Fall ist, wenn die Geschäfte oder auch Selbstständigen mehr Geld erhalten, als sie eigentlich in den kommenden Monaten verdient hätten.

Der einfache Grund hierfür ist, dass der Staat nur begrenzte Mittel zur Verfügung hat, und diese bestmöglich an so viele Solo-Selbständige, Künstler, Freischaffende und Gesellschaften wie möglich verteilt werden sollen.